Besonders im Hausgarten, sei es mit Zierpflanzen aber auch im Gemüsegarten, wo oft eigenkompostierte Abfälle eingesetzt werden, legen die Hobbygärtner viel Wert darauf, gesunde und hochqualitative Produkte für den Eigenbedarf zu produzieren, deshalb ist auch im Hobbygarten die Bodenuntersuchung von möglichen Belastungen, Nährstoffverfugbarkeit Wasserkapazität oder die richtige Düngung wichtig.

Eine akkurate Bodenprobennahme im Gelände ist die erste Voraussetzung für die Interpretation jeglicher Untersuchungsergebnisse. Man unterscheidet zwischen Bodenproben gestörter Lagerung (Mischproben) und ungestörter Lagerung (bei intakter Bodenstruktur mittels Stechzylinder).
Die Mischproben für die Erstellung eines Düngeplanes werden mittels eines Bodenbohrers (Pyrkhauerbohrer) immer aus dem Wurzelraum der jeweiligen Kulturen, d.h. 0-20 cm im Ackerland und im Gartenbau, 0-10 cm im Grünland, 40-60 cm im Wein- und Obstbau, etc.

Es werden ca. 40 Einstiche /ha entnommen (bei kleineren Flächen entsprechend weniger) die vor Ort zu einer Mischprobe vermischt werden. Manchmal, wenn vorhanden, werden zusätzlich Mischproben aus einem Bodenprofil entnommen.

Bei der Entnahme von ungestörten Bodenproben (= intakte Porenverteilung und Lagerungsdichte) ist die Anzahl der Wiederholungen im Gelände entscheidend, daher sollte man mindestens 3 Stechzylinder/Bodentiefe entnehmen.

Gerne senden wir Ihnen Formulare für die Probennahme zu. Selbstverständlich können Sie Ihre Probenahme auch bei unserem geschulten Personal in Auftrag geben.